Petition zum Schutz des NSG Oetternbach bitte unterschreiben!

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Aktionsbündnis Termine

  •  Die Treffen vom Aktionsbündnis und  LIPPE ökoLOGISCH im Vereinshaus Jerxen-Orbke (Oetternbachschule, Lagesche Straße 191) sind vorläufig wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt.

Kommunalwahlen – „Wir wollen es wissen“

  • Gespräche von Dezember 2019 und bis März 2020 mit den politischen Fraktionen und dem Bürgermeister Kandidaten der Stadt Detmold. Die Gesprächsreihe startete am 9.12.2019 mit der FDP-Fraktion und drei anwesenden Fraktionsmitgliedern, die reges Interesse sowie Verständnis zeigten. Auch Frank Hilker, der Bürgermeisterkandidat der SPD, nahm sich Ende 2019 Zeit für ein Gespräch. Etwa zwei Stunden verbrachte man miteinander. Er versprach, sich um einen Termin mit der SPD-Fraktion zu bemühen, da die SPD sowie die CDU bis dato noch nicht auf die Anfrage des Aktionsbündnis reagiert hatten.
  • Am 13.01.2020 Gespräch mit der Fraktion „Die Linken“. 15 Mitglieder der Partei waren anwesend und interessierten sich für die Anliegen des Bündnis. In vielen Bereichen stimmten die Meinungen überein, vor allem was den Schutz des NSG Oetternbach anging, war man sich einig. Eine tolle Resonanz auf die Anfrage einer Bürgerinitiative, stellte Helmut Krüger als Bündnisvorsitzender fest. Die Linke nimmt die Sorgen der Bürger ernst, war das Resümee.
  • 27.01.2020 Gespräch mit der Detmolder Alternativen. Drei Fraktionsmitglieder waren dabei. Das Gespräch erfolgte in konstruktiver Atmosphäre.
  • 17.02.2020 um 18:00 Uhr, mit Mitgliedern der SPD-Faktion. Zwei Personen von der SPD waren anwesend. Etwa eine Stunde wurden die Meinungen in freundlicher Atmosphäre ausgetauscht. Wann die in Auftrag gegebenen Gutachten zur Balbrede und Peterskamp fertig sind, konnte uns nicht gesagt werden.
  • 19.03.2020 um 17:00 Uhr Gespräch mit der CDU-Fraktion. Der Bürgermeister Kandidat Jörg Thelaner und der Arbeitskreisleiter Friedrich Sundhoff nahmen an der Besprechung, die etwa eineinhalb Stunden umfasste, teil. Das Gespräch war ernsthaft ehrlich und offen. Wir haben verdeutlich, dass wir keine Bebauung der Ackerflächen wünschen, da dieses kontraproduktiv mit Blick auf den Klimaschutz wäre. 
  • Gespräch mit Mitgliedern der FDP-Fraktion in Detmold am 9.12.2019. Die Mitglieder der FDP-Fraktion waren sehr interessiert und fanden das Engagement für das NSG-Oetternbach und auch den Film bemerkenswert.

Artikel und Pressemeldungen

28.01.2020 Gute Nachrichten: Die „Volksinitiative Artenvielfalt“ soll in NRW im Frühjahr starten. Die drei großen NRW-Naturschutzverbände: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) wollen Unterschriften sammeln und damit Druck auf die Landesregierung machen. Mehr dazu im SZ-Artikel und einer gemeinsamen PM.

28.01.2020 Schlechte Nachrichten: Ein Leserbrief in der LZ macht aufmerksam und nachdenklich: Hat die Stadt Detmold verstanden, was Artenschwund bedeutet? Lesen Sie selbst.

23.01.2020 Pressemeldung an die Lippische Tagespresse zur Klarstellung der Sachlage „Weggang von TAOASIS“ versandt. Wir haben mit Axel Meyer, Geschäftsführer von TAOASIS gesprochen. Er hat erklärt warum es dazu kam.

  • 16.01.2020 Hilfreiche Klageverfahren und Gerichtsurteile!!! Rechtsbruch wegen Klimawandel wird nicht bestraft. Dieses Urteil in der Schweiz stärkt Klimaaktivisten den Rücken. In Deutschland verklagen Klimaaktivisten die Bundesregierung.
  • 15.01.2020 LZ „Der Bedarf an Gewerbeflächen bleibt hoch„, drei Hektar pro Jahr würden gebraucht. Bei der Flächenversiegelung hat Detmold eine gute Bilanz und es gibt viel mehr Arbeitsplätze als im Jahr 2009. Ständig werden die positiven Seite wiederholt und Faken wie Bevölkerungsrückgang in der Region, zunehmender Fachkräftemangel oder Folgen des Klimawandels ausgeblendet. Schade. Die Glaubhaftigkeit der derzeitig politisch Verantwortlichen, der Wirtschaftsförderung, der Medien verliert zunehmend an Boden.
  • 8.01.2020 Die Vereinigung LIPPE ökoLOGISCH, bei der das Aktionsbündnis Initiator und Mitglied ist, hatte den Stadträten aus Lage, Bad Salzuflen und Detmold einen autofreien Tag auf der B239 vorgeschlagen. Detmold will eine eigene Idee in der Innenstadt verwirklichen.
  • 18.12.2019 Super Idee: LZ „Ein Acker für die Artenvielfalt“ – Unterstützenswert, werden Sie „Blüh-Pate“! Die Brüder Alteheld aus Wehren wollen einen blühenden Acker für die Artenvielfalt anlegen. Das Aktionsbündnis unterstützt das Vorhaben. Sie auch? Investieren Sie 30 Euro für die Artenvielfalt auf 100 Quadratmetern?
  • 29.11.2019  LZ „Taoasis: Initiative bedauert esBrisanter! Die LZ hat den Offen Brief vom Aktionsbündnis redaktionell überarbeitet. Das Taoasis die Ackerflächen erhalten und beackern wollte, fehlt. Das das Aktionsbündnis für den Weggang von Taoasis nicht verantwortlich ist, auch nicht aufgrund der Klage gegen den Bebauungsplan, fehlt. Das man sich gegen Anschuldigungen von Bürgermeister Heller diesbezüglich wehrt, fehlt. Objektive Berichterstattung? Ein Textvergleich mit dem Originalbrief lohnt.
  •  27.11.2019 LZ „Keine duften Flächen für Taoasis in Sicht“. Brisant! Die Stadt Detmold schiebt die Schuld für den Weggang von Taoasis aus Detmold der Klage gegen den Bebauungsplan Balbrede und damit zwischen den Zeilen dem Aktionsbündnis zu. Die Wahrheit darüber steht in einem Offenen Brief an Bürgermeister Heller.
  • 24.10.2019 LZ „Poppenbrede wird erschlossen„. In Jerxen-Orbke zwischen Jerxer Straße und Nordring werden zwei weitere Hektar versiegelt. Ein Hektar ist als Ausgleichsfläche vorgesehen.
  • 8.10.2019 Kartoffelfest in Jerxen-Orbke
  • 2.06.2019 Pressemeldung: NRW Umweltministerin Heinen-Esser eröffnet Bodenaktionswoche
  • 14.05.2019 Pressemeldung: Gemeinsames Gespräch vom „Aktionsbündnis: Detmolder Westen“ und dem Bündnis „Pro Mensch & Natur“ mit dem Petitionsausschuss des Landtages NRW
  • 2.05.2019 Rettet die Bienen – Alles schaut nach Bayern Wer hätte das gedacht, die CSU als Artenschutz-Retter der „ersten Stunde“?! Oder, waren es nicht die Bürger? Wie auch immer Nachahmer wären wichtig. Welches Bundesland wird wohl das erste sein?
  • 25.04.2019 Pressemeldung: Neues Logo, Neue Kooperation an Presseverteiler geschickt.
  • 6.03.2019 Detmolder Kurier: „Verwirrung über Kaufhausstandort an der Klingenbergstraße“ An der Schließung des Real-Marktes ist nach Angaben der Stadt nichts dran. Das in Auftrag gegebene Gutachten empfiehlt allerdings die Verlegung von Einzelhandelsflächen in städtebaulich integrierte Standorte.
  • 2./3.03.2019 Neues Gutachten zum Einzelhandelskonzept der Stadt Detmold U.a. sollen der Real und das Kaufland weg. Beide würden dezentral liegen.
  • 16./17.02.2019 LZ „Bürger sind gegen Areale für Gewerbe“ (s. Presse) Tipp: Pressemeldung (PM) vom 11.02.2029 lesen und vergleichen. Dieser Artikel ist aufgrund der PM entstanden.
  • 11.02.2019 Pressemeldung: „Wie viele Gewerbeflächen hat Detmold wirklich“ an die LZ 
  • 31.01.2019 LZ „Gewerbeflächen werden immer knapper“ (s. Presse)
  • 22.01.2019 LZ Artikel thematisiert „Balbrede“ (s. Presse)
  • 3.01.2019 LZ Neue Gutachten zu Gewerbeflächen (s. Presse) Die Stadt Detmold prüft, ob sich ein zweiter Anlauf für ein Gewerbegebiet an der B239 lohnt und untersucht nun auch den Peterskamp, der bereits neben der Balbrede als zweiter Bauabschnitt geplant war.

Erfolge und Nachrichten von unseren Kooperationspartnern

Hengstheider Wäldchen bleibt erhalten. Wir gratulieren!

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Aktionsbündnis Detmolder Westen: Darum geht es

Vor vierzig Jahren gab es weder Klimawandel, noch Insekten- und Artensterben (z.B. „Krefelder Studie“). Heute ist die Situation erschreckend anders. Klimawandel, Arten- und Insektensterben verändern die Welt. Deshalb will das Aktionsbündnis die Ackerflächen und das NSG Oetternbach erhalten und verzeichnet einem ersten Erfolg: Das Oberverwaltungsgericht erklärt am 19.03.2018 den Bebauungsplan „Balbrede“ für unwirksam. Weiteres Bürgerengagement ist notwendig.

Geplantes Gewerbegebiet der Stadt Detmold (Peterskamp, Balbrede, Oetternbrede)

Geplantes Gewerbegebiet der Stadt Detmold (Peterskamp, Balbrede, Oetternbrede)

Vor vierzig Jahren kaufte die Stadt Detmold zwei Grundstücke („Peterskamp“ und „Balbrede“) für Gewerbeflächen, direkt am „Naturschutzgebiet (NSG) Oetternbach“ (Foto). Eine dritte Ackerfläche („Oetternbrede“, im Privatbesitz), soll hinzukommen. Eine Fläche von mehr als 25 Fußballfeldern soll versiegelt und damit unwiederbringlich zerstört werden.

Aufgrund von wissenschaftlichen Ergebnisse muss die Stadt Detmold von ihren veralteten Plänen abrücken und die Natur erhalten. Auch in Detmold und Lippe sind die negativen Auswirkungen des Klimawandels und das Artensterben sichtbar (Klimawandel OWL). Die Stadtverwaltung stützt ihre Pläne immer noch auf ein Klimagutachten aus dem Jahr 1999, veraltet, wie die Bürger zu Recht kritisieren. Die Bürger glauben den aktuellen Fakten der Wissenschaftler. Weitere Gewerbeflächen in der Region würden zudem die Gesundheit der Anwohner gefährden, aufgrund von Emissionen (Lärm, Lichtverschmutzung), die u.a. auch zu Klimaschäden führen. Deshalb setzt sich das Aktionsbündnis der Detmolder West-Dörfer seit Jahren für den Erhalt von Ackerböden, Wiesen, dem Artenschutz und für das „NSG Oetternbach“ ein. Zu den Bewohnern der Flächen gehören u.a. Vögel des Jahres: 2018: Der Star und 2019: Die Feldlerche (s. u.)

Sollen diese Tiere weichen oder gar sterben? Sollen die Menschen Schaden nehmen? Handeln ist gefordert!

Unter Schutz stehende Tierarten im geplanten Gewerbegebiet „Balbrede“ und im Randbereich
nach der Artenschutzprüfung (ASP) für den B-Plan 23-06/I „Balbrede I“ Oktober 2013, Kartierungsbüro „forna“, Dirk Grote, Detmold. Auftraggeber: Stadt Detmold. Die Übersicht auf der Karte und die Anzahl der Gesamt-Exemplare wurden zusammengestellt auf der Grundlage der genannten ASP vom 24.07.2017.

Geschützte Vogelarten im Randbereich und Insektenvielfalt
Kiebitze (eines der letzten Rückzugsgebiete in Detmold, s. Artenschutzprüfung Punkt 8.1)
Steinkauz (einzige in Lippe dokumentierte Brut, s. Artenschutzprüfung Punkt 8.1)
76 Schmetterlingsarten davon der „Zünsler“ gilt in NRW als ausgestorben bzw. verschollen    (s. Artenschutzprüfung Punkt 7.3)

Geschützte Vogelarten im Plan- u. Randgebiet

  • A  Feldlerche GESAMT: rund 150 Exemplare (Ex.). davon Brutvögel innerhalb der Planfläche: 2 Paare; Zug- und Rastvögel in der Planfläche: ca. 45 Ex.: Zug- u. Rastvögel im Randbereich 100 Ex.
  • B  Schafstelze GESAMT 4 Ex. davon Brutvögel in der Planfläche: 2 Paare
  • C  Wachtel GESAMT 2 EX. davon Brutvögel in der Planfläche: 1 Paar
  • D  Goldammer GESAMT: 68 Ex. davon Brutvögel in der Planfläche: 2 Paare; Brutvögel im   Randbereich: 2 Paare; Zug- und Rastvögel in der Planfläche: 20 Ex.; Zug- u. Rastvögel im Randbereich: 40 Ex.
  • Kiebitz GESAMT: 20 Ex. davon Brutvögel im Randbereich: 2 Paare, Zug- u. Rastvögel in der Planfläche 16 Ex.
  • Star GESAMT: 6 Ex. davon Brutvögel im Randbereich: 3 Paare (100te von Staren sind in dem Film über das NSG Oetternbach zu sehen, Aufnahmen stammen aus dem Aug. 2018)
  • Greifvögel: Rot- und Schwarzmilan, Baumfalke, Steinkauz, Mäusebussard, Turmfalke (Jagdreviere: Peterskamp, Balbrede, Oetternbrede)

Fluglinien der geschützten Fledermausarten im Plangebiet

  • 1  Abendsegler (blaue Line)               2  Mückenfledermäuse (__ __)
  • 3  Fransenfledermäuse (….)              4  Zwergfledermäuse (—–)
  • 5  Bartfledermäuse (XXX)                   6  Wasserfeldermäuse (Kästchen)

Ein Gedanke zu „Sollen diese Tiere sterben?

  1. Annette Heuwinkel-Otter

    Die Natur und die Tiere brauchen Schutz. Flächenversiegelung macht auf Dauer alles kaputt und führt zu Katastrophen, wie derzeit die Überschwemmungen in Texas. Übermäßige Flächenversiegelung ist dafür der Grund. Wann werden die Menschen endlich wach und schützen ihre (Um)Welt, in der sie leben!

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