Arten- und Insektensterben verändern die Welt

Vor vierzig Jahren gab es weder Klimawandel, noch Insekten- und Artensterben (s.u. Button „Aktuell“ Krefelder Studie). Heute ist die Situation erschreckend anders. Handel ist gefordert!

Vor vierzig Jahren kaufte die Stadt Detmold zwei Grundstücke („Peterskamp“ und „Balbrede“) für Gewerbeflächen, direkt am „Naturschutzgebiet (NSG) Oetternbach“ (Foto). Eine dritte Ackerfläche („Oetternbrede“, im Privatbesitz), soll hinzukommen. Eine Fläche von mehr als 18 Fußballfeldern soll versiegelt und damit unwiederbringlich zerstört werden. Aufgrund von wissenschaftlichen Ergebnisse muss die Stadt Detmold von ihren veralteten Plänen abrücken und die Natur erhalten, denn auch in Detmold und Lippe sind die negativen Auswirkungen spürbar. Die Bürger glauben den Fakten der Wissenschaftler. Deshalb setzt sich das Aktionsbündnis der Dörfer im Detmolder Westen sich seit Jahren für den Artenschutz, den Erhalt von Ackerböden, Wiesen und für das „NSG Oetternbach“ ein.

19.03.2018 Erfolg!

Oberverwaltungsgericht erklärt Bebauungsplan „Balbrede“ für unwirksam.

Das Ziel ist noch nicht erreicht. Deshalb unterzeichnen Sie bitte die Petition!

oder oben auf „Start“ klicken und schon sind Sie dabei!

Sollen diese Tiere weichen oder gar sterben?

Unter Schutz stehende Tierarten im geplanten Gewerbegebiet „Balbrede“ und im Randbereich

Nach der Artenschutzprüfung (ASP) für den B-Plan 23-06/I „Balbrede I“ Oktober 2013, Kartierungsbüro „forna“, Dirk Grote, Detmold. Auftragber: Stadt Detmold. Übersicht zusammengestellt auf Grundlage der genannten ASP vom 24.07.2017.

Geschützte Vogelarten im Randbereich und Insekten

Kiebitze (eines der letzten Rückzugsgebiete in Detmold, s. Artenschutzprüfung Punkt 8.1)

Steinkauz (einzige in Lippe dokumentierte Brut, s. Artenschutzprüfung Punkt 8.1)

76 Schmetterlingsarten davon der „Zünsler“ gilt in NRW als ausgestorben bzw. verschollen ( s. Artenschutzprüfung Punkt  7.3)

Geschütztes Vogelarten im Plangebiet (Brutstätten und Jagdrevier)

Feldlerche (2 Paare)

Schafstelze (2 Paare)

Wachtel (1 Paar)

Goldammer (2 Paare)

    Rot- und Schwarzmilan (Jagdrevier Peterskamp, Balbrede, Oetternbrede)

Fluglinien der geschützten Fledermausarten im Plangebiet

Abendsegler (blaue Line)

Mückenfledermäuse (__ __)

Fransenfledermäuse (….)

Zwergfledermäuse (—–)

Bartfledermäuse (XXX)

Wasserfeldermäuse (Kästchen)

Ein Gedanke zu „Sollen diese Tiere sterben?

  1. Annette Heuwinkel-Otter

    Die Natur und die Tiere brauchen Schutz. Flächenversiegelung macht auf Dauer alles kaputt und führt zu Katastrophen, wie derzeit die Überschwemmungen in Texas. Übermäßige Flächenversiegelung ist dafür der Grund. Wann werden die Menschen endlich wach und schützen ihre (Um)Welt, in der sie leben!

    Antworten

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