Petition aktualisiert

5.11.2018 Abwarten und nichts tun?

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Aktueller Stand am 8.11.2018: 798

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Neues auf der Webside

8.11.2018 Sie schwinden dahin (s. „Presse allgemein“)

Die Krefelder Studie hat weitere Untersuchungen zum Insektenschwund in Deutschland vorgenommen. Die Aussichten sind nicht berauschend.

5.11.2018 Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? (s. „Presse allgemein“)

Schon vor 50 Jahren wurde vor den Folgen des Klimawandels gewarnt. Der „Club of Rom“ machte mit dem Buch „Die Grenzen des Wachstums“ bereits 1972 unmissverständlich deutlich, dass ein „Weiter so wie bisher“, das Aus für die Menschheit bedeuten kann.

23.10.2018 Wir werden mehr und lauter (s. „Aktuell“)

LIPPE ökoLOGISCH bringt viele Menschen und Vereinigungen unter einen Hut. Auch andernorts tun sich die Menschen zum Schutz der Natur zusammen (München und Hambacher-Forst).

22.010.2018 Natur: Was nichts wert ist, wird nicht geschätzt (s. Presse allgemein“)

Der Forscher Bernd Hansjürgens hängt der Natur ein Preisschild um und veröffentlicht den Bericht „Naturkapital Deutschland“.

21.10.2018 Neue Rubrik: Klimawandel – Insektensterben auch im Regenwald (s. Klimawandel weltweit)

Fehlende Insekten ziehen einen Rückgang von Echsen, Fröschen und Vögeln nach sich. Schuld an dem Insektenrückgang ist wahrscheinlich der Klimawandeln, mutmaßen die Forscher.

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 Arten- und Insektensterben verändern die Welt

Wichtiger Erfolg zum Schutz des NSG Oetternbach: Das Oberverwaltungsgericht erklärt am 19.03.2018 den Bebauungsplan „Balbrede“ für unwirksam. Weiteres Bürgerengagement ist notwendig.

Vor vierzig Jahren gab es weder Klimawandel, noch Insekten- und Artensterben (s.u. Button „Aktuell“ Krefelder Studie). Heute ist die Situation erschreckend anders.

Vogel des Jahres:   2017: Star    2018: Feldlerche   (Bewohner der „Balbrede“ s. u.)

Vor vierzig Jahren kaufte die Stadt Detmold zwei Grundstücke („Peterskamp“ und „Balbrede“) für Gewerbeflächen, direkt am „Naturschutzgebiet (NSG) Oetternbach“ (Foto). Eine dritte Ackerfläche („Oetternbrede“, im Privatbesitz), soll hinzukommen. Eine Fläche von mehr als 18 Fußballfeldern soll versiegelt und damit unwiederbringlich zerstört werden. Aufgrund von wissenschaftlichen Ergebnisse muss die Stadt Detmold von ihren veralteten Plänen abrücken und die Natur erhalten, denn auch in Detmold und Lippe sind die negativen Auswirkungen spürbar. Die Bürger glauben den Fakten der Wissenschaftler. Deshalb setzt sich das Aktionsbündnis der Dörfer im Detmolder Westen sich seit Jahren für den Artenschutz, den Erhalt von Ackerböden, Wiesen und für das „NSG Oetternbach“ ein.

Sollen diese Tiere weichen oder gar sterben? Handel ist gefordert!

Unter Schutz stehende Tierarten im geplanten Gewerbegebiet „Balbrede“ und im Randbereich

Nach der Artenschutzprüfung (ASP) für den B-Plan 23-06/I „Balbrede I“ Oktober 2013, Kartierungsbüro „forna“, Dirk Grote, Detmold. Auftragber: Stadt Detmold. Übersicht zusammengestellt auf Grundlage der genannten ASP vom 24.07.2017 (am 16.10.2018 bearbeitet, Anzahl der Gesamt-Exemplare ergänzt).

Geschützte Vogelarten im Randbereich und Insektenvielfalt

Kiebitze (eines der letzten Rückzugsgebiete in Detmold, s. Artenschutzprüfung Punkt 8.1)

Steinkauz (einzige in Lippe dokumentierte Brut, s. Artenschutzprüfung Punkt 8.1)

76 Schmetterlingsarten davon der „Zünsler“ gilt in NRW als ausgestorben bzw. verschollen ( s. Artenschutzprüfung Punkt  7.3)

Geschützte Vogelarten im Plan- u. Randgebiet

Feldlerche GESAMT: rund 150 Exemplare (Ex.). davon Brutvögel innerhalb der Planfläche: 2 Paare; Zug- und Rastvögel in der Planfläche: ca. 45 Ex.: Zug- u. Rastvögel im Randbereich 100 Ex.

Schafstelze  GESAMT 4 Ex. davon Brutvögel in der Planfläche: 2 Paare

Wachtel GESAMT 2 EX. davon Brutvögel in der Planfläche: 1 Paar

Goldammer GESAMT: 68 Ex. davon Brutvögel in der Planfläche: 2 Paare; Brutvögel im Randbereich: 2 Paare; Zug- und Rastvögel in der Planfläche: 20 Ex.; Zug- u. Rastvögel im Randbereich: 40 Ex.

Kiebitz  GESAMT: 20 Ex. davon Brutvögel im Randbereich: 2 Paare, Zug- u. Rastvögel in der Planfläche 16 Ex.

Star GESAMT: 6 Ex. davon Brutvögel im Randbereich: 3 Paare (100te von Staren sind in dem Film über das NSG Oetternbach zu sehen, Aufnahmen stammen aus dem Aug. 2018)

Greifvögel: Rot- und Schwarzmilan, Baumfalke, Steinkauz, Mäusebussard, Turmfalke (Jagdrevier Peterskamp, Balbrede, Oetternbrede)

Fluglinien der geschützten Fledermausarten im Plangebiet

Abendsegler (blaue Line)         2  Mückenfledermäuse (__ __)

Fransenfledermäuse (….)       4  Zwergfledermäuse (—–)

Bartfledermäuse (XXX)           6  Wasserfeldermäuse (Kästchen)

Ein Gedanke zu „Sollen diese Tiere sterben?

  1. Annette Heuwinkel-Otter

    Die Natur und die Tiere brauchen Schutz. Flächenversiegelung macht auf Dauer alles kaputt und führt zu Katastrophen, wie derzeit die Überschwemmungen in Texas. Übermäßige Flächenversiegelung ist dafür der Grund. Wann werden die Menschen endlich wach und schützen ihre (Um)Welt, in der sie leben!

    Antworten

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