Petition zum Schutz des NSG Oetternbach unterschreiben

Ziel: mindestens 1.000 Unterschriften; Kommentare, warum ihr unterschreibt wären toll!

Neuigkeiten: 14.01.2019 Die Natur ist so schön

Aktueller Stand am 20.01.2019: 822

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Neu auf der Webside    

Willkommen: BI Marl Hüls und BI zum Erhalt des Jahnstadion-Waldes sowie Baumschutzgruppe Vest! Seit 14.01.2019 Manuel Bergmann (Umweltaktivist in Bali, aus München). Seit 15.01.2019 BI Steinbruchfeld (Hannover)

22.01.2019 LZ Artikel thematisiert „Balbrede“ (s. Presse)

22.01.2019 Unser Kooperationspartner – Erfolgreiche Klage (s. „Presse allgemein“)

In Bad Salzuflen hat sich die „BI GiftmülldepoNie“, die zu unseren Kooperationspartnern zählt, erfolgreich gegen ein geplantes Gewerbegebiet durchgesetzt. GRATULATION!

17.01.2019 Kurz gemeldet: Glypohosat und Meer-Wellen (s. „Presse allgemein“)

14.01.2019 FridaysForFuture (mehrere Artikel dazu, s. „Termine“)

Schule bestreiken, als Protest gegen die Untätigkeit der Politiker beim Klimawandel. Die 15jährige Greta Thunberg rief die Bewegung im Aug. 2018 ins Leben. Bielefeld und München sind auch dabei. Am 18.01. gingen deutschlandweit 30.000 Schüler dafür auf die Straße. Am 25.01.2019 erfolgt eine Demo in Berlin, zu der aus allen Teilen Deutschland Kinder und Jugendliche erwartet werden.

3.01.2019 LZ-Artikel: Neue Gutachten zu Gewerbeflächen (s. Presse)

Die Stadt Detmold prüft, ob sich ein zweiter Anlauf für ein Gewerbegebiet an der B239 lohnt und untersucht nun auch den Peterskamp, der bereits neben der Balbrede als zweiter Bauabschnitt geplant war.

3.01.2019 Plastik ade – Bürgerinnen und Bürger zeigen wie es geht (s. „Presse allgemein“)

Plastikmüll, seit „Neusten“ ein Problem und auf der Agenda der Politik weit oben. Unverpackt einkaufen ist eine Gegenbewegung, die auch in OWL immer stärker wird.

10.12.2018 Erste Termine für 2019 eingetütet

Wir sind und bleiben aktiv. Wir schließen uns zusammen und kooperieren mit Gleichgesinnten, auch 2019. Bodenaktionswoche vom 2.06. bis 8.06.2019, LIPPE ökoLOGISCH wird es in 2019 auch wieder geben. Infos zur Bodenaktionswoche siehe unter „Termine“.

25.11.2018 40 % der Amphibien in Deutschland sind gefährdet (s. NSG/Artenvielfalt)

8.11.2018 Sie schwinden dahin: Krefelder Studie  Insektenschwund (s. „Presse allgemein“)

5.11.2018 Gefahr erkannt u. gebannt? Klimawandel, „Club of Rom“  (s. „Presse allgemein“)

23.10.2018 Wir werden mehr und lauter (s. „Aktuell“)

22.010.2018 Natur: Was nichts wert ist, wird nicht geschätzt (s. Presse allgemein“)

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 Arten- und Insektensterben verändern die Welt

Wichtiger Erfolg zum Schutz des NSG Oetternbach: Das Oberverwaltungsgericht erklärt am 19.03.2018 den Bebauungsplan „Balbrede“ für unwirksam. Weiteres Bürgerengagement ist notwendig.

Vor vierzig Jahren gab es weder Klimawandel, noch Insekten- und Artensterben (s.u. Button „Aktuell“ Krefelder Studie). Heute ist die Situation erschreckend anders.

Vogel des Jahres:   2018: Star    2019: Feldlerche   (Bewohner der „Balbrede“ s. u.)

Vor vierzig Jahren kaufte die Stadt Detmold zwei Grundstücke („Peterskamp“ und „Balbrede“) für Gewerbeflächen, direkt am „Naturschutzgebiet (NSG) Oetternbach“ (Foto). Eine dritte Ackerfläche („Oetternbrede“, im Privatbesitz), soll hinzukommen. Eine Fläche von mehr als 18 Fußballfeldern soll versiegelt und damit unwiederbringlich zerstört werden. Aufgrund von wissenschaftlichen Ergebnisse muss die Stadt Detmold von ihren veralteten Plänen abrücken und die Natur erhalten, denn auch in Detmold und Lippe sind die negativen Auswirkungen spürbar. Die Bürger glauben den Fakten der Wissenschaftler. Deshalb setzt sich das Aktionsbündnis der Dörfer im Detmolder Westen sich seit Jahren für den Artenschutz, den Erhalt von Ackerböden, Wiesen und für das „NSG Oetternbach“ ein.

Sollen diese Tiere weichen oder gar sterben? Handel ist gefordert!

Unter Schutz stehende Tierarten im geplanten Gewerbegebiet „Balbrede“ und im Randbereich

Nach der Artenschutzprüfung (ASP) für den B-Plan 23-06/I „Balbrede I“ Oktober 2013, Kartierungsbüro „forna“, Dirk Grote, Detmold. Auftragber: Stadt Detmold. Übersicht zusammengestellt auf Grundlage der genannten ASP vom 24.07.2017 (am 16.10.2018 bearbeitet, Anzahl der Gesamt-Exemplare ergänzt).

Geschützte Vogelarten im Randbereich und Insektenvielfalt

Kiebitze (eines der letzten Rückzugsgebiete in Detmold, s. Artenschutzprüfung Punkt 8.1)

Steinkauz (einzige in Lippe dokumentierte Brut, s. Artenschutzprüfung Punkt 8.1)

76 Schmetterlingsarten davon der „Zünsler“ gilt in NRW als ausgestorben bzw. verschollen ( s. Artenschutzprüfung Punkt  7.3)

Geschützte Vogelarten im Plan- u. Randgebiet

Feldlerche GESAMT: rund 150 Exemplare (Ex.). davon Brutvögel innerhalb der Planfläche: 2 Paare; Zug- und Rastvögel in der Planfläche: ca. 45 Ex.: Zug- u. Rastvögel im Randbereich 100 Ex.

Schafstelze  GESAMT 4 Ex. davon Brutvögel in der Planfläche: 2 Paare

Wachtel GESAMT 2 EX. davon Brutvögel in der Planfläche: 1 Paar

Goldammer GESAMT: 68 Ex. davon Brutvögel in der Planfläche: 2 Paare; Brutvögel im Randbereich: 2 Paare; Zug- und Rastvögel in der Planfläche: 20 Ex.; Zug- u. Rastvögel im Randbereich: 40 Ex.

Kiebitz  GESAMT: 20 Ex. davon Brutvögel im Randbereich: 2 Paare, Zug- u. Rastvögel in der Planfläche 16 Ex.

Star GESAMT: 6 Ex. davon Brutvögel im Randbereich: 3 Paare (100te von Staren sind in dem Film über das NSG Oetternbach zu sehen, Aufnahmen stammen aus dem Aug. 2018)

Greifvögel: Rot- und Schwarzmilan, Baumfalke, Steinkauz, Mäusebussard, Turmfalke (Jagdrevier Peterskamp, Balbrede, Oetternbrede)

Fluglinien der geschützten Fledermausarten im Plangebiet

Abendsegler (blaue Line)         2  Mückenfledermäuse (__ __)

Fransenfledermäuse (….)       4  Zwergfledermäuse (—–)

Bartfledermäuse (XXX)           6  Wasserfeldermäuse (Kästchen)

Ein Gedanke zu „Sollen diese Tiere sterben?

  1. Annette Heuwinkel-Otter

    Die Natur und die Tiere brauchen Schutz. Flächenversiegelung macht auf Dauer alles kaputt und führt zu Katastrophen, wie derzeit die Überschwemmungen in Texas. Übermäßige Flächenversiegelung ist dafür der Grund. Wann werden die Menschen endlich wach und schützen ihre (Um)Welt, in der sie leben!

    Antworten

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