Vögel

Vogelarten – Schon einmal im NSG Oetternbach gesehen?

Wer hätte das geglaubt bzw. gewusst: Der „Klapperstorch“, „Meister Adebar“, gastiert im NSG Oetternbach. Dieser Weißstorch auf dem Foto lebt allerdings in Polen. Seine Artgenossen sind aber im NSG Oetternbach zu finden.

Weißstorch, 2017, Polen, A. Heuwinkel-Otter

Der Weißstorch gehört zu den Zugvögeln. SZ 19.05-21.05.2018 „Wieder da“ von Thomas Krumenacker. Illustration: Silvia Neuner. Quellen: Max-PLamk-Institut für Ornithologie; Institut für Biologie der Unviv. Siegen; Institut für Vogelforschung; Waldrappteam, B.U. Meyburg

Der Schwarzmilan ist ebenfalls im NSG Oetternbach ansässig. Er gehört wie der Weißstorch zu den Zugvögeln. Zugvogelarten gibt es ca. 4.000, das sind etwa 40% aller Vogelarten. Um die Flugrouten und das Vogelverhalten zu erforschen sind allein in  Deutschland mehr als 20 Mio. Vögel mit Ringen markiert. Zunehmend werden moderne Techniken wie Radar und Satellitenüberwachung eingesetzt. Aktuelle Messdaten zeigen, dass der Wandel von Klima und Lebensräumen die Routen und Ziele der Zugvögel beeinflusst (s.o. SZ 19.05.-21.05.2018).

SZ „Wieder da“ s.o.

Wer hier sonst noch so herumfliegt, brütet oder Nahrung sucht, hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (©LANUV) untersucht. Es gibt ca. 50 Brut- und Gastvogelarten im NSG Oetternbach, die in der „Roten Liste“ als gefährdete Tierarten in Nordrhein-Westfalen gelten.

Die Bilder der Vögel entstammen wikipedia und sind mit der Webside verlinkt: Auf den Link klicken und die Liste wird sichtbar,  Auf das Foto klicken und die Webside öffnet sich mit Angaben zu dem Urheber des Fotos und mit näheren Informationen zu der Vogelart.

Vogelarten

Ornithologischer Sammelbericht 2017 des Kreises Lippe

19.000 Datensätze, zusammengetragen von fast ausschließlich ehrenamtlichen Vogelkundlern, wurden für den Ornithologischen Sammelbericht 2017 des Kreises Lippe ausgewertet. Die rund 70 Seiten umfassende Dokumentation der Biologischen Station Lippe e.V. enthält wichtige Daten zur Bestandsentwicklung. In 2017 büßte der Norderteich seine ehemals herausragende Bedeutung als Brutstätte und Rastgebiet für Wasservögel ein. Die lippische Weseraue erwies sich als Hotspot für Vogelkundler. Erstmals für Lippe wurde eine Brut der Mandarinente bekannt, bei Schwalenberg. Diese in China beheimatete Entenart wird seit einer Auswertung der Daten im Jahr 2004 in Lippe fast jährlich gesichtet, oft an denselben Gewässern (z.B. Heipker See in Leopoldshöhe). Erkunden Sie die Vogelwelt in Lippe und informieren Sie sich. Auch Daten zu der Vogelvielfalt rund um das NSG Oetternbach sind hier zu finden (z.B. Meschsee In Heidenoldendorf, Nienhagen, Iggenhausen, Zuckerteiche Lage, Heiden, Orbke). Mehr unter:

http://www.biologischestationlippe.de/fileadmin/user_upload/Sammlung/Download/Sammelberichte/Bericht2017-End_KorrMH.pdf